Kurz erklärt
Ein Canonical-Tag nennt Suchmaschinen die bevorzugte URL, wenn gleiche oder sehr ähnliche Inhalte über mehrere Adressen erreichbar sind.
Der Canonical-Verweis steht im HTML-Kopf einer Seite und enthält eine vollständige Zieladresse. Suchmaschinen erhalten damit ein starkes Signal, welche Variante indexiert und welchen URLs Signale zugeordnet werden sollen.
Typische Varianten entstehen durch Parameter, Filter, Sortierungen oder unterschiedliche Schreibweisen einer Adresse. Ein Canonical ist jedoch keine Weiterleitung: Besucher bleiben auf der aufgerufenen URL. Für dauerhaft ersetzte Seiten ist meist eine 301-Weiterleitung die passendere Lösung.
Ein praktisches Beispiel
Eine Kontaktseite ist zusätzlich mit einem Kampagnenparameter erreichbar. Beide Varianten können auf die saubere Kontakt-URL als bevorzugte Adresse verweisen.
- Canonical auf eine nicht erreichbare URL setzen
- Widerspruch zwischen Canonical und Weiterleitung
- Jede Unterseite auf die Startseite kanonisieren
- Canonical als Ersatz für saubere URLs verwenden
Häufige Fragen zu Canonical
Für indexierbare Seiten ist ein selbstreferenzierender Canonical in vielen Projekten sinnvoll. Entscheidend ist, dass er konsistent zur gewünschten URL passt.
Nein. Es ist ein starkes Signal, aber keine Anweisung mit garantierter sofortiger Wirkung.
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