Warum ein Shopwechsel mehr als ein Datenimport ist
Produkte, Kunden und Bestellungen sind nur der sichtbare Teil eines Shops. Hinzu kommen Varianten, Preise, Gutscheine, Medien, Zahlungsstatus, Versandregeln, Kundengruppen und individuelle Erweiterungen. Bei einem Wechsel zu Shopware 6 muss für jeden Bestand entschieden werden, ob er übernommen, neu aufgebaut oder bewusst beendet wird.
Ebenso wichtig sind die Adressen, unter denen Kategorien, Produkte und Ratgeber heute gefunden werden. Ändern sie sich ohne passende Weiterleitung, verlieren Besucher und Suchmaschinen den Weg zu den Inhalten. Eine URL-Liste gehört deshalb genauso zur Migration wie der Datenexport.
- Daten und Medien erfassen
- Funktionen und Erweiterungen dokumentieren
- Schnittstellen mit Verantwortlichen klären
- bestehende URLs exportieren
- Aufbewahrungspflichten berücksichtigen
Die sechs Phasen einer kontrollierten Shopware-Migration
Jede Phase erzeugt ein prüfbares Ergebnis, bevor die nächste beginnt.
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Bestand aufnehmen
Datenarten, Mengen, Erweiterungen, Schnittstellen, URLs und heutige Geschäftsregeln dokumentieren.
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Zielbild festlegen
Shopware-Edition, Datenmodell, Storefront, B2B-Regeln, Integrationen und Betriebsmodell bestimmen.
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Testmigration durchführen
Reale Daten früh importieren und Zuordnungen anhand definierter Stichproben prüfen.
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Prozesse testen
Bestellung, Zahlung, Versand, ERP, E-Mail und Fehlerfälle mit realistischen Szenarien durchspielen.
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URLs zuordnen
Alte und neue Adressen abgleichen, Weiterleitungen vorbereiten und Lücken vor dem Start schließen.
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Go-live absichern
Datenstopp, Schlussimport, Umschaltung, Kontrollen und Rückfallweg schriftlich festlegen.
Was in die Migrationsprüfung gehört
Häufige Fragen zur Shopware-6-Migration
Nein. Shopware 6 besitzt eine andere technische Grundlage. Daten werden migriert, während Storefront, Erweiterungen und individuelle Anpassungen neu bewertet und häufig neu umgesetzt werden.
Ja. Entwicklung und Testmigration finden in einer getrennten Umgebung statt. Für den Go-live wird ein klarer Zeitraum für letzte Änderungen und den Schlussimport vereinbart.
Eine Garantie gibt es nicht. Risiken werden reduziert, indem bestehende URLs vollständig erfasst, passende Zielseiten zugeordnet, Weiterleitungen geprüft und wichtige Inhalte sowie Metadaten übernommen werden.
Das hängt weniger von der Produktzahl als von Datenqualität, Sonderregeln, Erweiterungen und Schnittstellen ab. Eine belastbare Schätzung ist erst nach der Bestandsaufnahme möglich.
Shopware-Migration konkret prüfen
Nennen Sie Quellsystem, Produktzahl und angeschlossene Systeme. Wir ordnen die nächsten Prüfschritte ein.